Service

Reiseapotheke

Arzneimittel sichern einen erholsamen Urlaub.
 
Urlaubszeit ist Reisezeit. Viele Menschen verwirklichen alljährlich ihren Wunsch, Urlaub im südlichen Ausland zu machen. Dies bedeutet nicht nur "andere Länder - andere Sitten", sondern auch anderes Klima, andere Kost, andere Krankheitserreger - und damit erhöhtes Krankheitsrisiko für den Urlauber. Daraus ergeben sich eine Menge Fragen zu Schutzimpfungen, Malaria-Prophylaxe, Reiseapotheke, vorbeugender Hygiene, richtigem Verhalten "vor Ort", angepasster gesunder Kleidung und vielem anderen mehr. Fragen sie das Team der Rats-Apotheke, wir beraten Sie gerne.
 
Zehn Regeln für "Arzneimittel und Urlaub"
 
1. Reisen Sie nicht unüberlegt in den Urlaub.

2. Planen Sie Ihren Urlaub rechtzeitig, etwa zwei Monate vor der Abreise.

3. Schützen Sie sich und Ihre Familie vorbeugend durch empfohlene Impfungen: Auffrischung des Tetanus- und Kinderlähmungsschutzes - auch bei Erwachsenen - Reise-Hepatitis (Hepatitis A), Gelbfieber, eventuell Cholera und Typhus. Für einige Reiseziele ist eine Malaria müssen und der Körper einige Wochen zum Aufbau der Schutzwirkung benötigt.

4. Stellen Sie Ihre Reiseapotheke mit Sorgfalt und auf das Urlaubsziel abgestimmt zusammen. Bei der Zusammenstellung helfen wir Ihnen gerne. Bitte bedenken Sie, dass:

· Dauerpatienten (Diabetiker, Asthmatiker, Herzkranke u. a.) auch im Urlaub "ihre" Arzneimittel regelmäßig einnehmen müssen. Der Urlaubsbedarf sollte daher genau ermittelt und vorsichtshalber um ein Drittel des Bedarfs erhöht werden. Er muss rechtzeitig vom Arzt verordnet und in der Apotheke besorgt werden.
· für Beschwerden, die nur hin und wieder auftreten (Verdauungsbeschwerden, Magen- und Gallestörungen, Sodbrennen, Kopfschmerzen u. ä.) vorsorglich Medikamente mitgenommen werden.
· Mittel für reisetypische Erkrankungen wie Reiseübelkeit, Durchfall, Venenbeschwerden durch langes Sitzen im Auto oder Flugzeug, Allergien, Sonnenbrand und Insektenstiche, nicht vergessen werden.
· Mittel zur ersten Hilfe bei Verletzungen (Verbandstoffe, Pflaster, Mittel zur Wunddesinfektion) in die Reiseapotheke gehören.

5. Schützen Sie die Medikamente während der Reise vor Sonne und höheren Temperaturen. Im Auto werden sie zweckmäßigerweise zwischen Vorder- und Hintersitz gelagert.

6. Wenn Sie in regelmäßigen Abständen Arzneimittel einnehmen (Diabetiker, Herzkranke u. a.), müssen Sie bei Interkontinentalflügen die Zeitverschiebung berücksichtigen. Frauen, die die "Pille", und zwar die Minipille, einnehmen, sollten vier Wochen vor Reisebeginn auf eine kombinierte Einphasenpille umsteigen, weil dann meist keine Korrektur-Einnahme erforderlich ist. Fragen Sie uns , wir beraten Sie gerne.

7. Lagern Sie Ihre Arzneimittel vor allem im tropischen Ausland sonnengeschützt bei Zimmertemperaturen und trocken. Insulin (auch angebrochene Flaschen) muss während einer normalen Urlaubsdauer von zwei bis vier Wochen nicht im Kühlschrank aufbewahrt werden. Nur wenn ein größerer Vorrat an Insulin mitgenommen wird, empfiehlt sich die Lagerung bei mittlerer Kühlschranktemperatur (+6°C - +10°C).

8. Besonders im südlichen Ausland ist die persönliche Körper- und Verhaltenshygiene der beste Schutz vor unliebsamer Ansteckung und Erkrankung.

9. Wenn Sie im Ausland trotz aller Vorsorge dringend ein weiteres Arzneimittel benötigen, sollten Sie dieses nur in einer Apotheke kaufen. Nur dann haben Sie die Gewähr, das richtige oder ein entsprechendes Präparat zu bekommen, das auch vorschriftsmäßig gelagert wurde.

10. Vergessen Sie nicht, Anschrift und Telefonnummer Ihres Hausarztes und Ihrer Apotheke mit in den Urlaub zu nehmen.


Reiseimpfplan

Impfemfehlungen für bestimmte Reiseziele ändern sich recht häufig. Um Ihnen binnen 24 Stunden einen aktuellen Reiseimpfplan zu erstellen, brauchen wir folgende Angaben:

1. Ihr Reiseziel: Städte und Länderregionen, die besucht werden
2. Datum des Reisebeginns und Dauer der Reise  
3. Handelt es sich um eine Städtetour oder ist es eine Überlandreise bzw. eventuell auch beides

Bei Interesse an einem aktuellen Reiseimpfplan können Sie sich gerne an uns wenden.
Sich 8 Wochen vor Reisebeginn zu informieren ist ideal, aber auch noch binnen weniger Tage kann man einen Teilschutz durch Impfungen erreichen.
 
Gute Reise!


Blasenschwäche

Blasenschwäche, auch Harninkontinenz genannt, ist eine anerkannte Krankheit. Sie betrifft mehr Frauen als Männer. Es werden drei Schweregrade unterschieden:

Grad I: Urinabgang nur in aufrechter Haltung bei Husten, Niesen oder Lachen.
 
Grad II: Urinabgang in aufrechter Haltung bei leichter körperlicher Belastung (Treppensteigen, Laufen, Tragen).
 
Grad III: Urinabgang im Stehen und im Liegen auch ohne Belastung.

Je nach anfallender Flüssigkeitsmenge wird auch gerne eine Einteilung in leichte, mittelschwere und schwere Inkontinenz vorgenommen.

Blasenschwäche beim Erwachsenen betrifft vor allem ältere Menschen. Aufgrund unserer zunehmenden Lebenserwartung nimmt die Häufigkeit der Krankheit neue Dimensionen an.
 
Blasenfunktionsstörungen sind die häufigsten Alterskrankheiten in den Industrieländern, sie sind häufiger als Herz-und Gelenkkrankheiten. Während in unserem Lande
von den 65 Mio. Einwohnern in der Altersstufe 5 - 65 Jahre nur 1,7 Mio. (3%) inkontinent sind, sind es in der Altersstufe der 65 - 79 Jährigen bereits 1,3 Mio. (11%) und von den über 80-jährigen 30 %.
 
Inkontinenz im Alter wird häufig als "natürlich" und "altersbedingt" angesehen:
die Rückentwicklung des Menschen auf die Stufe des hilflosen Kleinkindes. Schamgefühl und Angst vor Entdeckung lassen diese Menschen lange Zeit ihre Probleme verschweigen, auch wenn Flecken an Kleidung und Bettwäsche sowie der charakteristische Geruch längst führende Symptome geworden sind. Dann werden sie eine Belastung für die Umgebung; Bekannte und Verwandte wenden sich ab, gehen auf Distanz, sobald sie die Symptome der Inkontinenz wahrgenommen haben. Vereinsamung, Isolation und Hoffnungslosigkeit sind die Folge. Inkontinenz ist nichts wofür man sich schämen muss. Es gibt heute hervorragende Produkte zur Versorgung Inkontinenter, die ihre sofortige soziale Integration ermöglichen und auf Dauer sicherstellen.Insbesondere wenn der Patient sich früh seinem Arzt anvertraut bestehen evtl. auch Heilungschancen für die Blasen-schwäche durch Medikamente, Beckenbodengymnastik, Toilettentraining oder eine Operation.
 
Inkontinenzprodukte

Harnaufsaugende Systeme:
 
1. Einlagen
2. anatomisch geformte Vorlagen und Netzhöschen
3. Inkontinenzslip
4. Unterlagen
 
Einlagen sind klein und handlich. Sie haben in etwa das Format von Damenbinden und werden insbesondere von Frauen der mittleren und älteren Generation verwendet. Natürlich sind sie auch für Männer geeignet. Es gibt unterschiedliche Saugstärken. Für Männer mit Tröpfcheninkontinenz ist eine Harntasche auf dem Markt. Einlagen saugen bei leichter oder mittelschwerer Inkontinenz die Urinmenge vollständig auf. Der patient fühlt sich sich trocken. Es entsteht kein Geruch.
Damenbinden sind bei Blasenschwäche nicht geeignet, da kein ausreichendes Saugvermögen besteht.
Für mittlere bis schwere Inkontinenz sind anatomisch geformte Vorlagen, die mit einem Netzhöschen fixiert werden, oder Inkontinenzslips gedacht. Auch hier gibt
es unterschiedliche Größen und Saugstärken.Neu: es gibt Inkontinenzhosen, die wie ein echter Slip an- und ausgezogen werden können. Lästige Klebestreifen entfallen. Vorteil: Ein mobiler Patient kann, wenn er möchte, auch einen ganz normalen Toilettengang tätigen.

Von allen harnaufsaugenden Inkontinenzprodukten haben wir Muster für Sie vorrätig.

Wir beraten Sie gern!
 
Harnableitende Systeme sind Katheter, Urinbeutel und Kondomurinalsysteme. Diese gibt es in den unterschiedlichsten Größen und Ausführungen. Für die Erstauswahl der wichtigen Produkte bedarf es einiger Erfahrung, so dass sie meist der betreuende Arzt vornimmt. Auf Anfrage besorgen wir Ihnen gerne Muster.
 
Erstattungsfähigkeit

Inkontinenzprodukte werden von den Krankenkassen erstattet. Dies bedeutet:
Um dem Patienten möglichst lange eine Teilnahme am sozialen Leben zu ermöglichen kann der Arzt die genannten Inkontinenzprodukte zu Lasten der Krankenkassen verschreiben.
Eine Sonderregelung besteht für Inkontinenzvorlagen, sie werden nicht von der Krankenkasse sondern von der Pflegeversicherung erstattet.
Natürlich können Sie auch alle Inkontinenzprodukte ohne Rezept kaufen.
 
www.dieblase.de
Auf dieser Seite werden Ursachen und Therapiemöglichkeiten der Blasenschwäche aufgezeigt und nähergebracht. Unterschiedliche Formen werden erläutert, Tipps für den Alltag übermittelt. Das Ziel soll sein, die Lebensqualität der Betroffenen zu erhöhen und eine soziale Isolation zu vermeiden.


Heil- und Hilfsmittel

Kurze Produktübersicht
Wir halten in der Rats-Apotheke in Wersen eine große Vielfalt an Heil- und Hilfsmitteln für Sie bereit, oder können diese innerhalb weniger Stunden besorgen.

Hierzu gehören z. B.:
· Diabetikerbedarf
· Inkontinenzprodukte (siehe auch Thema Blasenschwäche)
· Bandagen
· Kompressionsstrümpfe, auch nach Maß
· Messgeräte zur Blutdruck- und Blutzuckerkontrolle nebst Zubehör
· Baby-Waagen, elektrische Milchpumpen und Inhaliergeräte, auch leihweise
· Erste Hilfe-Produkte, wie Verbandkästen für's Auto oder Betriebe
· Stomaversorgung
· Produkte für die häusliche Krankenpflege, vom Krankenbett bis zur
· Schnabeltasse
· Reha-Produkte, wie Gehhilfen, Krankenstöcke und Gehgestelle

   

Wir von der Rats-Apotheke Wersen beraten Sie gerne ausführlich und unverbindlich zu allen Produkten

Erstattungsfähigkeit
Erfreulicherweise werden die Kosten für die meisten Heil- und Hilfsmittel von der Krankenkasse oder der Pflegeversicherung übernommen. Häufig muss die Erstattung vorher beantragt werden. Auf Wunsch faxen wir gerne Ihre Verordnung nebst einem Kostenvoranschlag zu Ihrer Krankenkasse.So lässt sich binnen weniger Stunden die Erstattungsfähigkeit klären.

Selbstverständlich können Heil- und Hilfsmittel auch ohne Rezept erworben werden.

Preisgestaltung
Blutzuckerteststreifen bieten wir auch bei der Abnahme von nur einer Packung zu Dauertiefpreisen an.

Für sehr gängige Heil- und Hilfsmittel wie z. B. Bandagen oder Kompressionsstrümpfe werden zwischen den Krankenkassen und den Apothekerverbänden bestimmte Abgabepreise für einige Monate oder Jahre fest vereinbart.

Die Preise für Heil- und Hilfsmittel sind ansonsten frei kalkulierbar und die Krankenkassen sind natürlich an einer preiswerten Versorgung ihrer Versicherten mit Heil- und Hilfsmitteln in guter Qualität interessiert. Durch eine günstige Kalkulation werden nach Rücksprache mit den Krankenkassen unsere Kostenvoranschläge für genehmigungspflichtige Produkte in der Regel akzeptiert, und ein bewilligtes Produkt können wir Ihnen umgehend liefern.


Apotheke im Internet

Informationen rund um das Arzneimittel, täglich wechselnde Nachrichten aus dem Gesundheitswesen, ausführliche Beschreibungen von Krankheiten und Therapiemöglichkeiten für Patienten leicht verständlich gemacht, diese umfangreichen Aufgaben können wir Apotheken nur gemeinsam gerecht werden und so finde ich die Website unserer Dachorganisation der ABDA (Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände) www.aponet.de sehr gut.
 
Die unterhaltsamste Website für Themen rund um die Apotheke ist für mich: www.gesundheitpro.de. Herausgeber ist der "Wort und Bild" Verlag, der auch unsere beliebten Kundenzeitschriften, wie z. B. "Apotheken- Umschau", "Senioren-Ratgeber", "Diabetiker-Ratgeber", "Baby und die ersten Lebensjahre" herausgibt.
 
Leicht verständliche Informationen zu Arzneimitteln, menschlichen Erkrankungen und anderen Gesundheitsthemen habe ich unter www.netdoktor.de, einer unabhängigen durch Ärzte herausgebrachten Website gefunden. Eine Apothekerin hat die ausführlichste, deutschsprachige Medikamentendatei im Internet mit derzeit ca. 20.000 Arzneimitteln entwickelt (auf der Website unter "Medikamente"). Ausführlich werden auch rezeptpflichtige Arzneimittel beschrieben, was sonst im deutschsprachigen Netz nicht zu finden ist.
 
Alle Angaben unter, www.aponet.de, www.gesundheitpro.de und insbesondere www.netdoktor.de sind zur umfassenden Information von Patienten gedacht und
ersetzen nicht den Gang zum Arzt. Bitte handeln Sie im Interesse Ihrer Gesundheit nach dem Motto jeder Arzneimittelwerbung:
 
Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker
 
Eine angenehme Internetreise rund um das Thema "Arzneimittel" wünscht Ihnen
Ihre Rats-Apotheke Wersen