Natürlich Heilen

Naturheilmittel können die Schulmedizin nicht ersetzen, stellen hierzu aber eine wertvolle Ergänzung dar.


 
Zubereitungen aus Heilkräutern, Homöopathika und Bachblütenmischungen gelten als nebenwirkungsfrei oder -arm. Dies macht sie sehr beliebt. Ihre Wirkungsweise zu erklären erweist sich als schwierig. Die Behandlungserfolge mit Naturheilmitteln sprechen jedoch für sich und ihr Einsatz als Arzneimittel hat in den letzten 10 Jahren sehr deutlich zugenommen.


Unsere Heilpflanzen

Heilpflanzen-Lexikon

Wir halten etwa 80 verschiedene Arzneipflanzen in getrockneter und geschnittener Form in der Rats-Apotheke Wersen für sie bereit. Gerne wiegen wir eine Menge Ihrer Wahl ab oder mischen Ihnen einen Tee. Heilkräutererwerb in der Apotheke hat Vorteile, denn Identität, Reinheit und ein hoher Wirkstoffgehalt sind geprüft und nach Arzneibuch garantiert. Weitere Informationen zu einzelnen Arzneipflanzen entnehmen Sie bitte der Heikräuter-Datenbank.

Kräuter-Haustee
 
Hibiskusblüten 30g
Pfefferminzblätter 30g
Anis 20g
Orangenblüten 20g

Zubereitung:
2 schwach gehäufte Teelöffel der Mischung mit 200ml siedendem Wasser übergießen und ziehen lassen, nach 5 Minuten abseihen.
Der Tee duftet leicht nach Minze und enthält wertvolle Vitamine und Mineralstoffe. Er ist gesund und schmackhaft sowohl zum Frühstück, Abendbrot oder anderen Gelegenheiten.

Unsere Einzeltees und Teemischungen im Aufgussbeutel sind in der Handhabung wesentlich einfacher als loser Tee. Ihr Wirkstoffgehalt entspricht auch den Arzneibüchern.

Weitere Informationen finden Sie im Heilpflanzen-Lexikon und z.B. unter www.Sidroga.de.


Homöopathie

Die Homöpathie wurde vor etwa 200 Jahren als ganz neue Heilkunde durch den Meißner Arzt und Apotheker Samuel Hahnemann in die Therapie eingeführt. Das Wort Homöopathie wurde aus zwei alt-  griechischen Worten gebildet:"homoion", das bedeutet " ein Ähnliches oder ein Gleiches" und pathos, das heißt "Leiden". Ein homöopathisches Arzneimittel ist eine Substanz, die beim gesunden Menschen die gleichen Symptome hervorruft wie diejenigen, an denen der kranke Mensch leidet. Sie provoziert den Körper dazu, diese Krankheitssymptome abzuschütteln.

Samuel Hahnemann
(1755-1843)


"Ähnliches möge mit Ähnlichem geheilt werden"
"simila similibus curentur" (lat.)

- lautet der Grundsatz homöopathischer Arzneimittel, das sogenannte Ähnlichkeitsprinzip.
 
Das Ähnlichkeitsprinzip

Der Arzt und Apotheker Samuel Hahnemann unternahm viele Selbstversuche, wobei der Chinarindenversuch besonders berühmt ist:
Hahnemann nahm über mehrere Tage einen Chinarindenextrakt ein. Sein Körper reagierte mit Herzklopfen, Fieber und Angstattacken, d. h. typische Malariasymptome. Jahre zuvor hatte er Malaria mit Chinarinde erfolgreich an sich selbst kurriert. Dies ist ein praktisches Beispiel für das Ähnlichkeitsprinzip. In hoher Dosierung löst Chinarinde Wechselfieber aus, bei sachgerechter Verdünnung (in der Homöopathie Potenzierung genannt) kann man aus Chinarinde eine Arznei herstellen, die Fieber senkt.
 
Das Ganzheitsprinzip

Ursache einer Krankheit ist das gestörte Gleichgewicht von Körper, Geist und Seele. In der Homöopathie wird der Mensch als Ganzes betrachtet und sein Gesamtzustand ist wichtig für die Auswahl der richtigen homöopatischen Arznei.
 
Die Konstitutionstypen

Unter Konstitution eines Menschen versteht die Homöopathie seine angeborene und erworbene körperliche, intellektuelle und seelische Verfassung. Um den Konstitutionstyp eines Patienten zu bestimmen braucht man viel Erfahrung und Zeit, da sehr viele Faktoren eine Rolle spielen. Der Mensch in seiner Ganzheit und Stellung zu Seiner Umwelt wird betrachtet.
 
Für eine Konstitutionsbestimmung benötigt ein Arzt oder Homöopath eine Stunde oder mehr. Hierbei werden viele Fragen gestellt; nicht nur zu allen Krankheitssymptomen sondern auch zu Ängsten, Nahrungsvorlieben und Einfluss des Wetters auf die Beschweden. Ebenso tragen Persönlichkeit und Temperament zur richtigen Auswahl des Typs bei.
 
Als Konstitutionsmittel wird schließlich ein homöopathisches Arzneimittel auserwählt, welches mit seinem Symptombild dem Patiententyp am nächsten kommt.
 
Für die Therapie akuter und insbesonders chronischer Erkrankungen ist die Bestimmung des Konstitutionsmittels sehr wichtig. Seine regelmäßige Einnahme kann hier heilend und vorbeugend wirken.
 
Herstellung homöopathischer Arzneimittel

Ein wichtiger homöopathischer Grundsatz ist das Verdünnungsprinzip.Es bedeutet
-vereinfacht ausgedrückt
-dass ein Arzneimittel umso wirksamer ist, je stärker es verdünnt wurde. Man sagt, die Wirkung "potenziert" sich mit der Verdünnung.
 
Ausgehend von einer Urtinktur (Symbol ist ein durchgestrichener Kreis) wird in nachfolgenden Schritten immer im Verhältnis 1:10 oder 1:100 nach einem vorgeschriebenen Verfahren verdünnt. Die Erste der
 
1:10-Verdünnungen wird mit D1 bezeichnet, die nachfolgenden Verdünnungen mit D2, D3, D4 usw.
Die Verdünnungen aus der 1:100-Reihe werden mit C1, C2, C3 usw. abgekürzt. Die Zahl der Verdünnung wird als Potenz bezeichnet.
 
Besonders tief wirken sollen die sogenannten LM-Potenzen, dabei wird in jedem Schritt 1:50000 mit dem Träger versetzt.
 
Darreichungsformen

Darreichungsformen in der Homöopathie sind:
Tropfen, in der Homöopathie Dilution genannt, Pulver (Trituration),Streukügelchen (Globuli) und Tabletten auf Milchzuckerbasis, Ampullen.
 
Biochemie nach Schüßler

Nach der biochemischen Heilweise des Artzes Wilhelm Heinrich Schüßler soll der Mangel an bestimmten Salzen Krankheiten zur Folge haben. Nach seiner Theorie normalisiert die Anwendung des richtigen Salzes - in homöopathischer Verdünnung - die gestörte Zelltätigkeit. Biochemische Tabletten nach Dr. Schüßler gibt es in den Potenzen D3, D6 und D12 von zwölf Salzen.
 
Weitere Informationen zur Homöopathie unter www.dhu.de.


Bach-Blüten-Theorie

Ein Heilsystem mit Blüten wurde ab 1930 von Dr. Edward Bach, einem berühmten britischen Arzt entwickelt.
Trotz intensiver wissenschaftlicher Forschungstätigkeit z. B. als Bakteriologe und Immunologe suchte Dr. Bach immer einen sehr engen Kontakt zu seinen Patienten und fand heraus:
"Gesundheit hängt von unserer Harmonie mit unserer Seele ab" (Dr. Bach)
 
Die Bach-Blüten-Therapie entstand und erfreut sich bis heute einer immer größeren Beliebtheit.
 
Durch die Einnahme von Bachblüten soll der Mensch seine innere Harmonie wiederfinden. Sie sind eine bewährte Hilfe um Stress im Alltag und Beruf besser zu meistern. Ihre Aufgabe ist es seelische Missstimmungen zu beheben. Ein Mensch der sich wohlfühlt, innerlich ausgeglichen ist, wird weniger krank. Durch seine Lebensumstände, wie Kindheit, Schule, Beruf, Unausgewogenheit in der Beziehung zu anderen Menschen u.a. entwickelt ein Mensch leicht "negative Gemütszustände" wie z. B. Angst, Hoffnungslosigkeit, Egoismus, Gereiztheit, Verzweiflung ect. Dr. Bach`s Anliegen war es, natürliche Heilmittel zu finden, um die "negativen Gemütszustände" zu beheben. Er entwickelte hierfür 38 verschiedene Essenzen.
 
Jede Blüte lindert bestimmte negative Gemütszustände. Nach Aussage von Dr. Bach umfassen seine 38 Bachblüten grundsätzlich alle negativen Seelenzustände menschlichen Charakters und stellen ein in sich geschlossenes System dar.
 
Durch die Wahl der richtigen Bachblüte oder Bachblütenmischung kann eine tiefe seelische Disharmonie behoben werden, mit dem Erfolg,dass z. B. Krankheiten gar nicht erst entstehen oder bestehende Krankheiten leichter verkraftet und überstanden werden.
 
Bachblüten haben keine Nebenwirkungen. Sie enthalten allerdings etwas Alkohol. Für Alkoholiker gibt es Globuli.
 
Der therapeutische Ansatz der Bachblüten ist nicht wissenschaftlich bewiesen. In jüngerer Fachliteratur ist von übergeordneten, harmonischen Energieschwingungen, wodurch die Bachblüten den blockierten Kontakt zwischen Seele und Persönlichkeit wieder herstellen, die Rede. Dr. Bach sagt:"Dort wo der Mensch > nicht mehr ganz er selbst war <, wird er wieder > ganz er selbst<.
 
Bachblüten sind keine Arzneimittel im üblichen Sinn. Sie können die Schulmedizin maximal ergänzen aber niemals ersetzen. Organische und insbesondere auch psychische Erkrankungen gehören in ärztliche Behandlung. Fühlen Sie sich aber nur missgestimmt, können sie sich natürlich auf die Suche nach Ihrer geeigneten Bachblüte oder Bachblütenmischung machen.

Hierzu können Sie

1. unsere Kurzbeschreibung zu den 38 Bachblüten hier im Internet, oder
2. Fachliteratur in unserer Apotheke mit einer sehr ausführlichen Beschreibung des Einsatzgebietes einer Bachblüte, oder
3. einen Fragebogen in unserer Apotheke zur Bachblütenbestimmung nutzen.


Erhalt und Herstellung der Original-Bachblüten Essenzen

Erhalt und Herstellung der Original-Bachblüten-Essenzen
Wir importieren die Original-Bachblüten-Essenzen in sogenannten "stock bottles" aus England und halten alle 38 für Sie vorrätig. Die Original-Bachblüten-Essenzen werden noch heute vom englischen Bach-Centre in Mount Vernon, Oxfordshire hergestellt und zwar nach zwei von Bach entwickelten Verfahren.
 
Die Bachblüten werden in der freien Natur von wildwachsenden Blumen, Sträuchern und Bäumen gesammelt. Dr. Bach hat bestimmte Standorte und den Erntezeitpunkt genau beschrieben.
 
Bei der Sonnenmethode werden an einem wolkenlosen, sonnigen Tag die Blüten in eine Glasschüssel mit Quellwasser gelegt. Möglichst nahe an den Standort der Pflanze wird die Schale für drei bis vier Stunden in die Sonne gestellt. Wenn die Blüten anfangen zu welken, können sie vorsichtig aus der Flüssigkeit herausgenommen werden. Nach der Konservierung mit Alkohol wird die fertige Bach-Blüten-Essenz in Vorratsfläschchen, auch "stock bottles" genannt, gefüllt.
 
Bei der Kochmethode werden die Blüten, die sich im Frühjahr entfalten, wenn die Kraft der Sonne noch nicht ausreicht, in einem Emailletopf mit Quellwasser geköchelt. Nach etwa 30 Minuten wird der Vorgang beendet. Die abgekühlte, gefilterte Lösung wird dann, wie bei der Sonnenmethode, konserviert und abgefüllt.


Kurzbeschreibung der 38 Bachblüten

1 AGRIMONY (Odermennig)
Man versucht, quälende Gedanken und innere Unruhe hinter einer Fassade von Fröhlichkeit und Sorglosigkeit zu verbergen.
 
2 ASPEN (Zitterpappel, auch Espe genannt)
Man hat unerklärliche vage Ängste, Vorahnungen, geheime Furcht vor irgendeinem drohenden Unheil.
 
3 BEECH (Rotbuche)
Man verurteilt Andere ohne jedes Mitgefühl, ist überkritisch und wenig tolerant.
 
4 CENTAURY (Tausendgüldenkraut)
Man kann nicht "nein" sagen. Schwäche des eigenen Willens, Überreaktion auf die Wünsche anderer.

5 CERATO (Bleiwurz, auch Hornkraut genannt)
Man hat zu wenig Vertrauen in die eigene Meinung.
 
6 CHERRY PLUM (Kirschpflaume)
Es fällt schwer, innerlich loszulassen, man hat Angst vor seelischen Kurzschlusshandlungen, unbeherrschte Temperamentsausbrüche.
 
7 CHESTNUT BUD (Knospe der Rosskastanie)
Man macht immer die gleichen Fehler, weil man seine Erfahrungen nicht wirklich verarbeitet und nicht genug daraus lernt.

8 CHICORY (Wegwarte)
Man erwartet von seiner Umgebung volle Zuwendung und bricht in Selbstmitleid aus, wenn man nicht seinen Willen bekommt. Besitzergreifende Persönlichkeitshaltung, die sich gerne einmischt und manipuliert.
 
9 CLEMATIS (Weisse Waldrebe, auch Greisenbart genannt)
Man ist mit den Gedanken ganz woanders, zeigt wenig Aufmerksamkeit für das, was um einen herum vorgeht.
 
10 CRAB APPLE (Holzapfel)
Man fühlt sich innerlich und äußerlich beschmutzt, unrein oder infiziert. Detailkrämer.
 
11 ELM (Ulme)
Man hat das vorübergehende Gefühl, seiner Aufgabe und Verantwortung nicht gewachsen zu sein.
 
12 GENTIAN (Herbstenzian)
Man ist skeptisch, zweifelnd, pessimistisch, leicht entmutigt.
 
13 GORSE (Stechginster)
Man ist ohne Hoffnung, hat resigniert - "es hat doch keinen Zweck mehr" Gefühl.
 
14 HEATHER (Schottisches Heidekraut)
Man ist selbstbezogen, völlig mit sich beschäftigt, braucht viel Publikum, das bedürftige Kleinkind.
 
15 HOLLY (Stechpalme)
 Man ist gefühlsmäßig irritiert. Eifersucht, Misstrauen, Hass und Neidgefühle.
 
16 HONEYSUCKLE (Geissblatt, auch Jelängerjelieber genannt)
 Man hat Sehnsucht nach Vergangenem, Bedauern über Vergangenes, man lebt nicht in der Gegenwart.
 
17 HORNBEAM (Weissbuche, auch Hainbuche genannt)
 Man glaubt, man wäre zu schwach um die täglichen Pflichten bewältigen zu können, schafft es aber doch.
 
18 IMPATIENS (Drüsentragendes Springkraut, auch Polizisten-Helm genannt)
 Man ist ungeduldig, leicht gereizt, zeigt überschießende Reaktionen.
 
19 LARCH (Lärche)
 Man hat Minderwertigkeitskomplexe, Erwartung von Fehlschlägen durch Mangel an Selbstvertrauen.
 
20 MIMULUS (Gefleckte Gauklerblume)
 Man ist schüchtern, furchtsam, hat viele kleine Ängstlichkeiten.
 
21 MUSTARD (Wilder Senf)
 Perioden tiefer Traurigkeit kommen und gehen plötzlich ohne erkennbare Ursache.
 
22 OAK (Eiche)
 Man fühlt sich als niedergeschlagener, erschöpfter Kämpfer, der trotzdem tapfer weiter macht.
 
23 OLIVE (Olive)
Man fühlt sich ausgelaugt und erschöpft. "Alles ist zuviel".
 
24 PINE (Schottische Kiefer)
Man macht sich Vorwürfe, hat Schuldgefühle.

25 RED CHESTNUT (Rote Kastanie)
Man macht sich mehr Sorgen um das Wohlergehen anderer Menschen als um das eigene.
 
26 ROCK ROSE (Gelbes Sonnenröschen)
Man ist in innerer Panik, Terrorgefühl.
 
27 ROCK WATER (Heilendes Quellwasser)
Man ist hart zu sich selbst, hat strenge und harte Ansichten, unterdrückt vitale Bedürfnisse.
 
28 SCLERANTHUS (Einjähriger Knäul)
Man ist sprunghaft, innerlich unausgeglichen. Meinungen wechseln von einem Moment zum anderen.
 
29 STAR OF BETHLEHEM (Doldiger Milchstern)
Man hat eine seelische oder körperliche Erschütterung noch nicht verkraftet. "Der Seelentröster"
 
30 SWEET CHESTNUT (Esskastanie, auch Edelkastanie genannt)
Man glaubt, die Grenzen dessen, die ein Mensch ertragen kann seien nun erreicht, innere Ausweglosigkeit.
 
31 VERVAIN (Eisenkraut)
Im Übereifer, sich für eine gute Sache einzusetzen, treibt man Raubbau mit seinen Kräften. Reizbar bis fanatisch.
 
32 VINE (Weinrebe)
Man ist eine starke Persönlichkeit, will unbedingt seinen Willen durchsetzen.
 
33 WALNUT (Wallnuss)
Man lässt sich verunsichern. Beeinflussbarkeit und Wankelmut während entscheidender Neubeginn-Phase im Leben.
 
34 WATER VIOLET (Sumpfwasserfeder)
Man zieht sich innerlich zurück, isoliertes Überlegenheitsgefühl.
 
35 WHITE CHESTNUT (Weisse Kastanie, auch Rosskastanie genannt)
Bestimmte Gedanken kreisen unaufhörlich im Kopf, man wird sie nicht wieder los. Innere Selbstgespräche und Dialoge.
 
36 WILD OAT (Waldrespe)
Man ist unklar in seinen Zielvorstellungen, innerlich unzufrieden, weil man seine Lebensaufgabe nicht findet.
 
37 WILD ROSE (Heckenrose, auch Zaun- Wein- oder Apfelrose genannt)
Man fühlt sich apathisch, teilnahmslos. Innere Kapitulation.
 
38 WILLOW ( Gelbe Weide)
Man ist verbittert, grollt, fühlt sich als "Opfer" des Schicksals.


Zubereitung einer Einnahmeflasche

Bestimmen Sie Ihre individuelle Bachblüte oder Bachblüten-Kombination. Man sollte nicht mehr als 5 Bachblüten für eine Einnahmeflasche kombinieren. Die vom englischen Bach-Centre gelieferten Essenzen in Stockbottle sind Konzentrate. Sie müssen erst auf Einnahme-Stärke verdünnt werden.
 
Hierzu wird benötigt:
· ein leeres 30 ml Glasfläschchen mit Pipette (aus der Apotheke)
· stilles Mineralwasser
· 45 % Alkohol oder Obstessig
· die vorgesehene Bach-Blüten-Essenzen
· In das leere Vorratsfläschchen gibt man als erstes 3 - 4 Tropfen der auserwählten Essenzen und füllt anschließend zu etwa 3/4 mit Wasser und zu 1/4 mit Alkohol oder Obstessig auf. Die Haltbarkeit der Einnahmeflasche beträgt etwa 6 Wochen. Die Stockbottle mit den Bachblüten-Essenzen sind unbegrenzt haltbar. Sie sind jedoch sehr ergiebig und ihre Anschaffung lohnt sich nur bei wiederholter Anwendung.
 
Wir halten in unserer Apotheke alle 38 Bachblüten im Anbruch bereit und stellen Ihnen gerne in einigen Minuten die von Ihnen gewünschte Einnahmeflasche mit Alkohol oder Obstessig und einer oder mehrerer Bachblüten her.


Dosierung

Die Standart-Einnahmemenge beträgt mindestens 4 x täglich 4 Tropfen aus der Einnahmeflasche und zwar:

· morgens als erstes nach dem Zähneputzen
· mittags auf leerem Magen etwa 20 Minuten vor dem Essen
· nachmittags gegen 17 Uhr auf leeren Magen
· Abends als letztes nach dem Zähneputzen
 
4 Tropfen werden am besten mit der Pipette direkt auf oder unter die Zunge gegeben. Zur Entfaltung der vollen Wirkung behalten Sie die Tropfen vor dem Herunterschlucken einen Moment lang im Mund.
 
In akuten Zuständen kann die Häufigkeit der Dosierung deutlich erhöht werden, z. B. alle 30 Minuten eine Dosis von 4 Tropfen bis eine Besserung eintritt. Die Wasserglasmethode hat sich bei akuten Fällen sehr bewährt: Man tropft täglich von jeder ausgewählten Bach-Blüten-Essenz zwei Tropfen in ein Wasserglas und trinkt dieses über den Tag verteilt leer.


Die Notfalltropfen (Rescue Remedy)

Die Notfalltropfen sind eine Kombination von fünf Blütenessenzen:

· Star of Bethlehem
· Rock Rose
· Impatiens
· Cherry Plum
· Clematis

Sie werden bei einer außergewöhnlichen Belastung als "Erste Hilfe"-Tropfen eingesetzt, wie z. B. Gang zum Zahnarzt, Prüfungsangst, Lampenfieber, Verlust eines geliebten Menschen, Trennungen.

Einnahme meist nach der Wasserglasmethode:
Im akuten Fall werden 6 Tropfen der Essenz in ein kleines Glas mit 0,2 l stillem Wasser, Saft oder Tee aufgefüllt. Diese Lösung wird binnen 15 Minuten in kleinen Schlucken getrunken.


Die Notfallcreme (Rescue cream)

Das Dr. Bach-Centre in England stellt auf biologischer Basis aus den Notfalltropfen eine Salbe her, die zusätzlich die Blütenessenz Crab Apple enthält.

Die Rescue cream hilft bei kleineren Schnittverletzungen, leichtem Sonnenbrand, leichteren Verbrennungen, Prellungen, Verstauchungen etc.